Zum Attentat in Barmbek

Ein paar Worte zu dem schrecklichen Vorfall von gestern:

In diesen schweren Stunden bin ich in Gedanken bei der Familie und den Freunden des Ermordeten und bei allen Verletzten und Traumatisierten. Ich kann mir nicht mal im Ansatz vorstellen, was sie gerade durch machen müssen. Natürlich kenne ich die Opfer nicht, aber in diesen Momenten denkt man zwangsläufig auch die eigenen Lieben und kann dann zumindest etwas nachempfinden, wie man sich in diesen schweren Stunden fühlen mag.

Dankbar bin ich den mutigen Menschen, die unter Einsatz ihrer eigenen Unversehrtheit diesen Wahnsinnigen gestoppt haben. Sie haben mit Sicherheit verhindert, dass noch mehr Menschen zu Schaden gekommen sind. Ihnen gebührt unsere Hochachtung.

Natürlich gibt es viele Fragen. Warum war der Mann den Behörden bekannt und konnte dennoch so etwas tun? Wie müssen wir in Zukunft mit bestimmten Personengruppen umgehen? Ich sage ganz offen: Ich muss darüber noch ein wenig nachdenken. Schnelle Antworten wie die Rufe nach mehr Überwachung und schärferen Gesetzen sind mir ebenso suspekt wie ein „weiter wie bisher.“

Lasst uns an die Opfer denken und in den kommenden Tagen über Lösungen für die Zukunft sprechen. Mit dem gebotenen Respekt und der dringend notwendigen Sachlichkeit.

1 Kommentar zu “Zum Attentat in Barmbek

  1. claus gödeke

    liebe Doro,
    da ich Feuerwehrbeamter und Diener unseres Landes war und noch immer bin, nun i.R., hatte ich während meiner aktiven Dienstzeit nahe Einblicke zu dem Thema „InnereSicherheit“. Mein Wunsch oder Anregung für den SPD- Wahlkampf ist, dass versucht werden muss, neben der üblichen Nachbearbeitung solcher Vorfälle, eine umfassend, sensible Darstellung dem Wähler zu vermitteln, die die Sicherheit in der wir durch die Polizeipräsenz und Feuerwehr nebst Rettungsdienst leben können, deutlicher wird. Wenn in den Medien, von einem Disput zwischen HIROG und Feuerwehr- Rettungsdienst berichtet wird, fühlt der Bürger noch einmal mehr, dass die innere Sicherheit, bei den jetzt regierenden Politikern, – „die SPD hat ja schon immer diese nicht können“- vernachlässigt wird. Das die -Innere Sicherheit- sehr penibel geführt wird, ist mir sehr bekannt; das gilt für G 20 ebenso für das Attentat in Barmbek. Es sind nicht nur Versäumnisse, was hätte man besser machen müssen, sondern oft ist es auch die Gründlichkeit, hier insbesondere die vermeintlich langen Wartezeiten auf Polizei und Feuerwehr und evtl. die Langsamkeit und Umsicht mit der gesetzeskonforme Entscheidungen zu fällen sind; eben für alle die in diesem Lande so „komodich“ leben können, auch die Diener unseres Landes. Stärken wir Senator Andy Grote und natürlich Dir, Dorothee Martin, den Rücken!! Die SPD -Hamburg muss aus diesen Ereignissen stark hervorgehen.
    mit Gruß
    Genosse Claus Gödeke (es fällt mir immer noch schwer, dieser Genosse)

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