Warum die Erststimme?

Bei der Bundestagswahl im September können die Wählerinnen und Wähler zwei Kreuze auf dem Stimmzettel machen.

Mit der Erststimme wird eine Kandidatin oder ein Kandidat aus dem jeweiligen Bundestagswahlkreis gewählt. Dabei zählt jede Stimme: Wer die meisten Erststimmen aller Kandidaten im Wahlkreis bekommt, erhält das Direktmandat und kommt als Wahlkreisabgeordnete in den Bundestag.

Die Zweitstimme entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse der Parteien im Bundestag. Also darüber, wie viele Sitze einer Partei im Bundestag insgesamt zustehen. Mit dieser Stimme entscheiden sich die Wählerinnen und Wähler für eine Partei, nicht für eine Person im Wahlkreis.

Kleine Parteien sind auf die Zweitstimme angewiesen, um die 5%-Hürde zu überspringen. Von der Erststimme profitieren sie nicht, da sin der Regel das Direktmandat im Wahlkreis nicht erringen können. Daher kann man als Wähler einer kleineren Partei in Betracht ziehen, die Erststimme dem Direktkandidaten einer anderen Partei zu geben. Denn: Mit der Erststimme entscheiden Sie, wer sie persönlich im Bundestag vertreten soll!

Ich bitte Sie, mir persönlich am 24. September mit Ihrer Erststimme Ihr Vertrauen auszusprechen. Mein Ziel: für Sie das beste Zuhause im Hamburger Norden zu schaffen.

2 Kommentare zu “Warum die Erststimme?

  1. Rolf Bartens

    zwar hat mich die plump-vertrauliche Art (Erststimme Doro oder Doro ist da) sehr gestört, und eigentlich wollte ich deshalb keine Erststimme vergeben, aber wenn man dazu beitragen möchte, dass der Wahlbereich an die CDU geht, bleibt nichts anderes möglich, als schweren Herzens die SPD-Kandidatin zu wählen. Außerdem müssen unbedingt mehr Frauen in das Parlament, vielleicht verändert sich dann ja mal etwas.

  2. Rolf Bartens

    esm USS natürlich „nicht an die CDU geht“ heißen. Sorry für die Unachtsamkeit

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